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Dia de los Muertos 2012. Foto: Christian

Zum mexikanischem Totenfest "Día de los Muertos", in Mexiko keine Trauerveranstaltung, sondern ein buntes Volksfest, hatten die Amigos de México/Freunde Mexikos und die Betreiber des "Crazy Cactus" am ersten Novemberwochenende eingeladen. Trotz des für unsere Kultur befremdlichen Anlasses, war das mexikanische Restaurant bis auf den letzten Platz besetzt. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.

Nach alt-mexikanischem Glauben kommen an Allerheiligen die Toten zu Besuch aus dem Jenseits und feiern mit den Lebenden ein besinnliches und dennoch fröhliches Wiedersehen mit Musik, Tanz und leckerem Essen. In Vermischung mit dem christlichen Glauben entstand ein einzigartiges kulturelles Fest, das die Bräuche des vorspanischen Mexiko teilweise weiterleben lässt.

Die musikalische Umrahmung übernahm die 1997 von José Luis Funetes gegründete mexikanische Musikformation „Mariachi Sol Azteca“, die tags zuvor noch in Kassel gastierte. Die Mariachis begeisterten, so dass auch getanzt wurde. Für das leibliche Wohl sorgte die Crew des Crazy Cactus.

Eröffnet wurde das Fest vom Ansprechpartner der Amigos de México/Freunde Mexiko Werner Breyer, der das Mikrofon anschließend Oberbürgermeister Claus Kaminsky übergab. Als Ehrengast wurde der für den Kulturaustausch zuständige mexikanische Konsul Rodrigo Fernández Vargas begrüßt, den die anwesenden Gäste auf mexikaniasche Art Hochleben ließen.

Besonders liebevoll war auch die Dekoration des "Gabentisches für die Toten". Darauf fanden sich die vier Elemente wieder, die aus vorspanischer Zeit stammen. Blumen als Zeichen der Erde, Kerzen, die das Feuer repräsentieren, Weihrauch als Symbol des Windes und Wassers, während katholische Heiligenbilder neben dem Foto des Verstorbenen hängen, und ein Totenschädel aus Zucker darunter liegt.

Plan-Bücherflohmarkt

Romane, Krimis, Kochbücher, klassische Literatur, Antiquariate, Kinderbücher, Spiele, CDs wurden am letzten Oktoberwochenende auf dem Plan-Bücherflohmarkt in Klein-Auheim den kleinen und großen Leseratten präsentiert.In altbewährter Weise konnte man gemütlich bei Kaffee und Kuchen in den neuesten Errungenschaften blättern und sich für die Winterzeit mit Lesestoff eindecken.

In diesem Jahr unterstützte die Aktionsgruppe Hanau des Kinderhilfswerks Plan von den kompletten Einnahmen, das Projekt „Wasser für Äthiopien“, durch das der Bau von geschützten Wasserentnahmestellen finanziert wird und durch das über 20.000 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen.

Es war leider vorerst der letzter Bücherflohmarkt. Bücherkisten zu schleppen, und das nicht nur an dem eigentlichen Tag des Bücherflohmarktes, wird mit der Zeit immer schwieriger, wenn man mit gesundheitlichen Probleme einiger AG-Mitglieder zu kämpfen hat. Seit 2006 hat die Aktionsgruppe Hanau des Kinderhilfswerkes Plan etwa 52.000 Euro durch die Bücherflohmärkte eingenommen und damit verschiedenste Projekte unterstützt.

Ganz besonders stolz sind die Initiatoren auf ihren größten Erfolg beim letzten Bücherflohmarkt am 28. Oktober 2012. Ganze 7.200 Euro wurden eingenommen, das bislang höchstes Ergebnis! Das riesiges Bücherlager, dass sich seit etlichen Jahren in der Firma Klaus in Hanau befand, ist nun aufgelöst. Trotzdem haben sich einzelne Plan-Paten aus der Gruppe entschieden, weiterhin Bücherspenden in gewohnter Weise anzunehmen und durch den privaten Weiterverkauf verschiedenste Projekte von Plan zu unterstützen. Deshalb freut man sich über Anrufe unter 06181-690560 bei U. Schumacher zur Terminvereinbarung für die Buchspendenannahme.

In Klein-Auheim ist die Plan-International Aktionsgruppe Hanau auch durch ihren Stand auf dem Adventsmark bekannt, bei dem sich ein buntes Glücksrad für kleinere Plan-Projekte dreht.

Plan-Bücherflohmarkt Plan-Bücherflohmarkt

„Nachtwächter“ Reiner Welzbacher auf Rundgang - Geschichte(n) im Fackelschein

Legt Reiner Welzbacher seine Nachtwächterkluft an, hängt sein großes Horn um und greift zur Hellebarde, dann kommt Bewegung in die Klein-Auheimer.

Foto: Friedrich Günther,  „Nachtwächter“ Reiner Welzbacher unterhält bei seinem Rundgang mit Schurren und Fakten. Rund 100 interessierte Zuhörer mögen es am vergangenen Samstag gewesen sein, die dem Ortschronisten auf seinem Weg durch Straßen und deren Geschichte gefolgt sind. Welzbachers Erfolgsrezept bei seinen ganz speziellen Führungen mag darin liegen, dass er Geschichte vermittelt und Geschichten erzählt. Geschichten aus dem eigenen Leben und Erleben der Nachkriegszeit in dem Ort, der „von Hanau aus gesehen“ zwar „hinter dem Main, aber lange nicht hinter dem Mond liegt.“
Und die Klein-Auheimer Nachtwächterführung, die seit acht Jahren mit Unterstützung des Heimat- und Geschichtsvereins organisiert wird, hat sich zum kleinen Event entwickelt. So wurden die Besucher am Samstag am Treffpunkt, der katholischen Kirche St. Peter und Paul, mit einem Platzkonzert des TSV Spielmannszuges empfangen, bevor der Nachtwächter mit „Ausscheller,“ Trommler, staatlich geprüftem Fackelanzünder und Nachtwächteradjutanten die Bühne betrat.
Im Jahr 806, so lässt der Nachtwächter wissen, wurde Klein-Auheim erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1255 entstand die erste Kirche für die damals rund 200 Einwohner. Eine kleine Kirche, womöglich aus Holz errichtet, die 1868 für 450 Gulden verkauft worden ist, um ein größeres Gotteshaus zu errichten. Diesmal aus Sandstein, der vermutlich aus Miltenberger Steinbrüchen über den Main herangeschafft worden ist. Nach nur zwei Jahren Bauzeit stand die Kirche und mit 1000 Brezeln für die Kinder sei das neue Kirchengebäude eingeweiht worden. Die meisten der Brezeln hätten dann allerdings die Steinheimer abgegriffen. Humoristische Seitenhiebe auf das immer noch nicht ungetrübte Verhältnis zum Nachbarort.
„Jeder hat gebaut, wie sein Acker verlief,“ erklärt der Nachtwächter in der Rathausstraße die verschobenen Straßenfluchten. Geschichten zur dort installierten Gemeindewaage folgen, die kleine Milchzentrale nebenan wird zum Thema, Anekdoten über den ersten Ortspolizisten nach dem Krieg werden ebenso zum Besten gegeben, wie die Erinnerungen an den ersten „Ausscheller“ nach dem Krieg.
In der Schönfelder Straße erinnert Welzbacher an das Ortsgericht mit seinen sieben Schöffen. Vorwiegend Waldfrevel hatten die zu verhandeln und zu bestrafen. „Bis zum Verlust einer Hand“ habe das damals für solche Vergehen verhängte Strafmaß betragen. Schaurige Zeiten, die Klein-Auheim auch während des dreißigjährigen Krieges erlebt habe. Nur 20 von 200 Klein-Auheimern überlebten.
Vor dem ehemaligen Rathaus endet der Rundgang. Die vielen Fackeln im Zug der Menschen sind heruntergebrannt, der Nachtwächter und seine Crew bedanken sich für die Aufmerksamkeit und das Interesse, und ein letztes Mal ertönt der abgewandelte Nachtwächterruf: „Hört ihr Leut´ und lasst euch sagen, wir könnten jetzt ´nen Schnaps vertragen…“
Der wird postwendend vom Heimat- und Geschichtsverein serviert, während der TSV Spielmannszug noch einmal zu den Instrumenten greift. Text: Dieter Kögel

2. HandkäsfestErst Hochzeit im Frühjahr und dann im Herbst „Miss Dirndl 2012“. Heike Hartmann erhielt beim „Dirndl-Contest“ des feucht-fröhlichen Oktoberfest des Carnevalverein (CV) Klein-Auheim den meisten Applaus und durfte sich über Schärpe und Krone freuen. Burschen in krachledernen Hosen, fesche Mädels in bayuwarischer Tracht und Maßbier bestimmten die Szenerie bei der erneuten Oktoberfest-Auflage der Klein-Auheim CV-Karnevalisten. In der zum Oktoberfestzelt umdekorierten Vereinshalle am Alten Bahnhof feierte der Carnevalverein nach erfolgreicher Premiere im Vorjahr unter dem Motto „Bier, Worscht und Dirndl auf Klanaamer Art“ ein Generationen übergreifendes Oktoberfest. Ein zünftiges Weißwurstfrühstück eröffnete am Samstagmorgen das weiß-blaue Treiben unweit des Weißwurstäquators. Im Stundentakt präsentierten sich auf der Bühne in der CV-Halle die von CV-Sitzungsprädsident moderierten Thomas Klaffki Attraktionen. Ein Schautanz der „CV-Sternchen“ unter dem Motto „Gemüse-Eintopf“, ein Solotanz von Gardistin Tia Hildenhagen, ein Modern-Dance-Arrangement sowie ein Mitmachtanz gehörten ebenso zum attraktiven Programm wie auch Unterhaltung mit Zauberer Ronaldo, Kinderschminken und ein Malwettbewerb. Ortsvorsteher Sascha Feldes nahm am Nachmittag mit dem CV Vorsitzenden Patrick Funk auf der Bühne den offiziellen Oktoberfest-Bieranstich vor. Zudem wurde unter zwölf feschen Damen die „Miss Dirndl 2012“ gewählt. Nachdem das Publikum durch Applaus seine Entscheidung getroffen hatte, wurde Heike Hartmann mit einer Schärpe zur feschen Dirndl-Queen gekürt. Die „Dance Sensation“ aus Klein-Krotzenburg begeisterte mit einem viel umjubelten Schautanz und ließ in Oktoberfestgemäßer Tracht die Beine fliegen. Die zünftige Oktoberfeststimmung stieg am Abend weiter an als das spielfreudige Ensemble der Musikgesellschaft Eintracht 1888 Hainstadt e.V. die Besucher mit typisch bayerischer Blasmusik unterhielt. Bayerische Schmankerln wie Haxen mit Sauerkraut und frische Brezeln runden das weiß-blaue Feeling ab. Abends kamen Vereinsjugend und die jung Gebliebenen bei einer Hüttengaudi zu ihrem Recht.

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Tag der offenen Tür der Klanaamer Feuerwehr Das Wochenende stand ganz im Zeichen des 50jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Klein-Auheim. Einer Akademischen Feier am Samstagnachmittag folgte am Sonntag am Feuerwehrhaus an der Seligenstädter Straße ein viel beachteter „Tag der offenen Tür“. Zahlreiche Schauübungen, eine Ausstellung der Feuerwehrfahrzeuge, ein Infostand der Hanauer Brandschutzerziehung und für die Jüngsten ein Schminkstand und die Hüpfburg der Feuerwehr Hanau sorgten für viel Kurzweil bei jungen und älteren Besuchern.
Am ersten Festtag feierte die derzeit aus 24 Buben und zwei Mädchen bestehende Jugendfeuerwehr Klein-Auheim ihre von befreundeten Hanauer Wehren gut besuchte Akademische Feier. Der hohe Stellenwert der Nachwuchsabteilung der Klein-Auheimer Wehr zeigte sich auch an der Anwesenheit befreundeter Jugendfeuerwehrdelegationen sowie Kreis- und Landesweit angereisten Feuerwehrvertretern deutlich. Dabei wurden beim Festakt vor allem die engagierten Jugendfeuerwehrwarte – derer sind es elf seit Gründung der örtlichen Jugendwehr im Mai 1962 - in den Rückblicken in die Historie und Grußworten mit viel Lob bedacht. Denn vor allem dem Engagement der Jugendfeuerwehrwarte ist zu verdanken, dass sich 90 Prozent der aktiven Wehrleute aus der Jugendabteilung rekrutieren. Viele Brandschützer griffen bereits als Pimpfe zu Spritzrohr und Feuerwehrhelm.
Ehemalige Klein-Auheimer Jugendfeuerwehrwarte – selbst über die Jugendwehr zum ehrenamtlichen Brandschutz-Engagement gekommen - gaben einen lebendigen Rückblick auf fünf Jahrzehnte Jugendfeuerwehr. Übungen, Zeltlager, Freizeiten, Leistungsspangen ablegen sorgte schon immer für viel Kurzweil beim Nachwuchs. Drei engagierte Brandschützer, die sich über Jahre hinweg um die Jugendfeuerwehr verdient gemacht haben, wurden mit Florianmedaillen des Hessischen Jugendfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Die seit 2008 aktive Jugendwartin Carmen Taeger erhielt aus den Händen des stellvertretenden Landesjugendfeuerwarts Michael Kittel und Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Schulz als Dank und Anerkennung für die Förderung der Jugendarbeit die Florianmedaille in Bronze. Über die Florianmedaille in Silber konnte sich der langjährige Jugendbetreuer Dennis Böhme freuen. Der ehemalige Jugendfeuerwehrwart Peter Eckhardt (1994 bis 2006) erhielt die Florianmedaille in Gold.
Am Sonntag standen vor allem die Schauübungen im Hof hinter dem Spritzenhaus im Blickpunkt des Besucherinteresses. Mit Martinshorn raste zu beginn einer Schauübung das mit Jugendlichen besetzte Tanklöschfahrzeug auf den Hof, die Jungs springen heraus. Nach kurzer Einweisung durch den gleichaltrigen Einsatzleiter wissen sie was zu tun ist. Die Jungs entrollen in Windeseile mehrere Schlauchleitungen, schließen ihn an Verteiler und Wassertank des Einsatzfahrzeugs an. Nach dem Befehl „Wasser Marsch!“ ist der brennende Holzpalettenstapel aus zwei Strahlrohren gelöscht. Vor allem das Ablöschen von Feuer – die vorrangigste Aufgabe der Feuerwehr - bereitet dem Nachwuchs großen Spaß. Wehrführer Markus Spengler ließ es sich bei den Einsatzszenarien nicht nehmen die Jungs am Strahlrohr und den jungen Einsatzleiter live zu interviewen. Die Zuschauer erfahren somit live weshalb die Jungs so handeln. Neben dem Ablöschen der Holzpaletten wurde bei einer Schauübung das Ablöschen eines brennenden Fahrzeugs simuliert und auf die Gefahren einer Fettexplosion hingewiesen. Auch die Einsatzabteilung, die ihren Nachwuchs beim Jubiläumsfest tatkräftig unterstützte, präsentierte sich. Mit einer Personenrettung aus einem verunfallten Fahrzeug. (Text: Holger Hackendahl)

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